[Articles] [SZSA-RSTS] «Wofür steht das Kind?» Unterschiedliche Bedeutungsdimensionen und Zuschreibungen beteiligter Akteur:innen bei Inlandsadoptionen von 1922 bis 2017

Adrian Seitz, Lukas Fritz-Emmenegger, Susanne Businger, Samuel Keller und Thomas Gabriel (2024)

Die Geschichte der Fremdplatzierung von Kindern in der Schweiz zeigt, dass diese bis ins 20. Jahrhundert primär der Armutsbekämpfung diente. Das Kindeswohl wurde dabei oft vernachlässigt, was Folgen für die Betroffenen hatte. Da zur Inlandsadoption bisher wenig empirisches Wissen vorliegt, beleuchtet der Beitrag Perspektiven von Behörden, Vermittlungsstellen, Adoptierten und leiblichen Eltern. Mithilfe historischer und biografischer Zugänge sowie der Mehrebenenanalyse werden Wechselwirkungen und wirkmächtige Zuschreibungen am Kind sichtbar.

https://szsa.ch/2024_14/ (Gratis als PDF)

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