Date & Time
09.10.2025
18:30 - 20:00
Event location
FHNW Olten
Address
Von Roll-Strasse 10
4600 Olten
Switzerland
Categories
Beschreibung
Mit den aktuell wahrnehmbaren Krisen werden die Defizite und Grenzen der gesellschaftlichen Problemlösungsfähigkeit deutlich. Es sind Formen der Solidarität, der wechselseitigen Unterstützung und der Verantwortung erkennbar. Gleichzeitig entstehen aber auch Momente gesellschaftlicher Desintegration, die sich in nationalistischen und rechtspopulistischen Tendenzen niederschlagen. Die Soziale Arbeit ist gefragt und kann Antworten hinsichtlich der gesellschaftlichen Alternativen und des emanzipatorischen Gehalts der eigenen Praxis geben. Die Veranstaltungsreihe widmet sich der Auseinandersetzung mit dem notwendigen Widerstand in der Theorie der Sozialen Arbeit und dem Aufbruch in der Praxis Sozialer Arbeit.
Folge 19: Aufrüstung gegen die Demokratie
Vor dem Hintergrund zunehmend restriktiver nationaler und europäischer Migrationspolitiken sind in den letzten Jahren innovative Ansätze im Umgang mit Migration auf lokaler Ebene entstanden. Das Konzept der «Solidarischen Stadt» beschreibt eine Stadtgemeinschaft, in der alle Bewohnenden als Bürger*innen anerkannt werden und gleichberechtigt Zugang zu städtischen Ressourcen und Dienstleistungen haben. Der Input führt in das Konzept und die theoretischen Debatten rund um die Solidarische Stadt ein und diskutiert an konkreten Beispielen aus Schweizer Städten deren praktische Umsetzung. Dabei wird auch das Spannungsfeld reflektiert, in dem sich die Soziale Arbeit befindet, die einerseits in urbane Grenzpraktiken involviert ist und andererseits gegen Exklusion ankämpfen will.
Mit einem Beitrag von Sarah Schilliger (ETH) und Claske Dijkema (BFH)
FHNW Olten, im Raum OVR A025

